Schweizer Podestplatz zum abschluss in St. Moritz
Am dritten und letzten Tag des FIS Para Alpine Ski World Cup in St. Moritz erwartete die Fahrer:innen ein anspruchsvoller Slalom-Kurs: Aus dem Schweizer Team kam Robin Cuche (LW9-1) am besten zurecht und fuhr auf Rang 3.
In der Kategorie Stehend (Standings) holte der 28-Jährige hinter den beiden Franzosen Arthur Bauchet (LW3) und Jules Segers (LW9-2) den ersten und einzigen Schweizer Podest-Platz des Weltcup-Wochenendes. Cuche war im Ziel erleichtert: "Ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen. Nach Rang 5 und 6 im Riesenslalom passt der Podestplatz nun sehr gut, nun freue ich mich auf ein paar freie Tage."
Théo Gmür (LW9-1) belegte Rang 11, direkt dahinter fuhr Emerick Sierro (LW9-2) mit Platz 12 erneut eine Top-Platzierung ein.
Sowohl in der Kategorie Sehbehinderung (VI) als auch bei den Frauen gab es keine Schweizer Beteiligung, in der Kategorie Sitzend (Sittings) kamen im Slalom keine Schweizer ins Ziel.
Freitag und Samstag: Riesenslaloms mit fünf Schweizer Top 10-Plätzen
In der Kategorie Stehend (Standings) wiederholte sich der Französische Doppelsieg von gestern: Arthur Bauchet (LW3) setzte sich erneut vor Jules Segers (LW9-2) an die Spitze, Thomas Grochar (AUT, LW2) holte Platz drei.
Wie am Vortag verpasste Theo Gmür (LW9-1) als Vierter das engepeilte Podest, machte heute aber mit seiner zweiten Top-5 Platzierung einen grossen Schritt in Richtung Paralympische Winterspiele in Milano-Cortina. Gmür: "Schade hat es wieder nicht mit dem Podest geklappt. Aber ich bin dennoch zufrieden, ich fühle mich von Rennen zu Rennen besser und merke, wie es bergauf geht."
Robin Cuche (LW9-1) büsste im Vergleich zum Vortag einen Platz ein und fuhr auf Rang sechs. Youngster Emerick Sierro (LW9-2) wurde 13., Ueli Rotach (LW3) 22.
Pascal Christen (LW10-2) fuhr in der Kategorie Sitzend (Sittings) auf Platz 16. Den Sieg holte Rene De Slivestro (LW12-1) aus Italien vor Jesper Pederson (NOR, LW11) und dem Niederländer Jeroen Kampschreur (LW12-2).
Drei Schweizer Top 10-Plätze am ersten Tag
Am Freitag startete das Schweizer Team mit drei Top 10-Plätzen: In der Kategorie Stehend (Standings) gab es einen Französischen Doppelsieg: Mit Arthur Bauchet (LW3) und Jules Segers (LW9-2) setzen sich zwei Athleten aus der «Grande Nation» an die Spitze, Federico Pelizzari (LW6/8-2) aus Italien wurde Dritter.
Theo Gmür (LW9-1) verpasste auf Platz vier das Podest um 19 Hundertstel, war mit seinem ersten Top 5-Ergebnis der Saison aber dennoch sehr zufrieden. "Es war ein gutes Rennen, aber der vierte Platz ist natürlich nicht das, was man sich wünscht. Morgen möchte ich aufs Podest!»
Nach zwei Abfahrts-Siegen beim Weltcup in Santa Catarina/ITA Anfang der Woche belegte Robin Cuche (LW9-1) Rang fünf. Youngster Emerick Sierro (LW9-2) holte mit Rang neun sein erstes Top-Ten-Ergebnis im Weltcup und bewies damit einmal mehr sein grosses Talent. Ueli Rotach (LW3) wird 22.
Pascal Christen (LW 10-2) fuhr in der Kategorie Sitzend (Sittings) auf den zwölften Rang, Christophe Damas (LW12-1) wird 16. Den Sieg holte sich Niels De Langen (LW12-2) aus den Niederlanden vor seinem Landsmann Jeroen Kampschreur (LW12-2) und Lou Braz-Dagand (FRA, LW10-2).
Sowohl in der Kategorie Sehbehinderung (VI) als auch bei den Damen gab es keine Schweizer Beteiligung.
Fotos: Marcus Hartmann
Sportklassen
Athlet:innen mit Sehbehinderung (fahren mit Guide)
AS1: Blind
AS2: Die statische Sehschärfe liegt im Bereich von LogMAR 1.8 bis 3.5
AS3: Die statische Sehschärfe liegt im Bereich von LogMAR 1.0 bis 1.7
AS4: Die statische Sehschärfe liegt im Bereich von LogMAR 0.6 bis 0.9
Stehende Athlet:innen
LW 1-4: Beeinträchtigung an einem oder beiden Beinen (z.B. Fehlbildungen, Lähmungen, Amputationen)
LW 5/7: Beeinträchtigung an beiden Armen, ohne Skistöcke
LW 6/8: Beeinträchtigung an einem Arm, mit einem Skistock
LW 9: Beeinträchtigung an Armen und Beinen (z.B. Hemiplegie, cerebrale Bewegungsstörungen oder Ähnliches)
Sitzende Athlet:innen
LW 10-12: Monoski (z.B. aufgrund Amputation oder Paraplegie oder Ähnliches)
Schweizer Athleten am Start
Pascal Christen
Jahrgang: 1992
Wohnort: Engelberg
Disziplinen: Slalom, Riesenslalom, Super-G, Abfahrt, Super Kombi
Behinderung: Paraplegie seit 2016
Social Media: Instagram
Beruf: Sportler, Grafiker
Robin Cuche
Jahrgang: 1998
Wohnort: Saules NE
Disziplinen: Slalom, Riesenslalom, Super G, Super Kombination, Abfahrt
Behinderung: Hemiplegie rechts
Social Media: Facebook Instagram
Homepage: www.robincuche.ch
Beruf: Kaufmann
Hobbies: Golf, Wake und paddle Boarding
Motto: Immer voll dabei
Christophe Damas-Renold
Jahrgang: 2002
Wohnort: Herisau
Disziplinen: Slalom, Riesenslalom
Behinderung: Paraplegie
Social Media: Instagram
Beruf: Informatiker Applikationsentwicklung
Théo Gmür
Jahrgang: 1996
Wohnort: Haute Nendaz VS
Disziplinen: Slalom, Riesenslalom, Super-G, Abfahrt, Super-Kombination
Behinderung: Hemiplegie
Social Media: Facebook Instagram
Homepage: www.theogmur.ch
Beruf: Sportstudent
Brandon Gex
Jahrgang: 1992
Wohnort: Bouveret VS
Disziplinen: Para-Ski Alpin
Behinderung: Hemiparese links
Social Media: Instagram
Beruf: Kaufmann
Hobbies: Ski fahren, Velo, Mountainbike, Jet-Ski
Ueli Rotach
Jahrgang: 2002
Wohnort: Ulisbach SG
Disziplinen: Slalom, Riesenslalom und Super G
Behinderung: Spastische Tetraparese links (beinbetont), Rumpf-Ansteuerung beeinträchtigt, links und rechts unerschöpfbarer Klonus
Social Media: Instagram
Beruf: Polymechaniker
Hobbies: Sport allgemein, Sypoba
Motto: geht nicht gibt es nicht
Marc Bleiker
Jahrgang: 2002
Wohnort: Herisau AR
Disziplinen: Slalom, Riesenslalom und Super G
Behinderung: Sehbehinderung
Social Media: Instagram Facebook
Webseite: www.marcbleiker-ski.ch
Beruf: Sachbearbeiter
Hobbies: Joggen, Velofahren, Wandern
Motto: Wenn man umfällt, aufstehen und weiter.
Guide
Trainer
Mauritz Trautner
Nationaltrainer Elite Para Alpine
Pascal Achermann
Nationaltrainer Nachwuchs Para Alpine
Volunteering
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Einzelanmeldung
Swiss Volunteers
Freunde des Para-Skisports St. Moritz
PluSport hat unter dem Namen «Freunde des Para-Skisport St. Moritz» einen zweckgebundenen Fonds eingerichtet. Damit wird die Unterstützung der Aktivitäten von PluSport im Rahmen der FIS Para-Skirennen in St. Moritz, für die Organisation, Entwicklung und Durchführung der Renntage vor Ort ermöglicht.
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