Besonders hervorzuheben ist der beeindruckende Auftritt der Schweizer Delegation, die durch die Spitzensportförderung der Armee unterstützt wurde. Mit insgesamt 20 Medaillen (6 Gold, 10 Silber, 4 Bronze) hat die Schweizer Delegation ihre Stärke eindrücklich unter Beweis gestellt. Für PluSport starteten Céline van Till (Ausnahmsweise im Wintersport unterwegs) und Brandon Gex, für Rollstuhlsport Schweiz Felix Frohofer und Pascal Christen. Besonders erfreulich sind die Podestplätze von Céline van Till (2. Platz, Standing Women) und Brandon Gex (2. Platz, Standing Men) sowie der Doppelsieg von Pascal Christen und Felix Frohofer im Riesenslalom (Sitting Men) am Jochpass in Engelberg.
Die Snowboard-Wettbewerbe fielen dem schlechten Wetter zum Opfer. Mit dem Sportsoldaten und amtierenden Vizeweltmeister Aron Fahrni wäre auch in dieser Disziplin mit einer Medaille zu rechnen gewesen.
Inklusionspartnerschaft
Im Vorfeld arbeiteten CISM Schweiz und PluSport eng zusammen, um Barrieren abzubauen, zu sensibilisieren und Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam für den Sport zu begeistern. Im Dezember 2024 wurde hierzu eine Inklusionspartnerschaft zwischen CISM Schweiz und PluSport vereinbart, um Athlet:innen mit körperlichen Beeinträchtigungen faire und würdige Wettkämpfe zu ermöglichen.
PluSport, als Schweizer Dachverband für Behindertensport begleitet das Projekt aktiv und setzt sich für Barrierefreiheit und Inklusion ein. Seit 2021 unterstreicht die Armee ihr Bekenntnis zur Förderung von Para-Athlet:innen und deren Verbänden durch konkrete Massnahmen und Fördergefässe. Gemeinsam mit PluSport wurden im Vorfeld der Spiele alle Wettkampfstätten auf Barrierefreiheit überprüft und notwendige Umbauten initiiert, die nun nachhaltig wirken sollen. Die Winter-Militärweltspiele 2025 wurden so zu einem wegweisenden Beispiel für zukünftige inklusive Sportveranstaltungen, die weit über den Leistungssport hinaus wirken.